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Teichfilter

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Der Teichfilter ist für die Gesundheit der Fische von größter Bedeutung. Nur wenn ein geeigneter Filter gewählt wird, kann sich im Koiteich ein stabiles Ökosystem einrichten, in dem die Fische gesund leben können. Wenn der falsche Filter gewählt wird oder die Leistung des Filters zu gering ist, kann dies zu großen Problemen führen: Es lagern sich Abfallprodukte im Teich an, bei deren Zersetzung giftige Abbauprodukte entstehen. Diese Giftstoffe sammeln sich innerhalb kürzester Zeit in so großer Menge an, dass die Fische erkranken und schließlich sterben. Daher sollte der Teichfilter für den Koiteich zielgerecht gewählt werden, um derartige Probleme zu vermeiden.

Welche Filter sind für den Koiteich geeignet?

Für den Koiteich sollten nur spezielle Filter verwendet werden, deren Eignung für den Einsatz im Koiteich erprobt ist. Die Koi verursachen deutlich mehr Abfallprodukte als andere Fischarten. Daher muss der Filter auf hohe Belastungen ausgerichtet sein. Ein einfacher Teichfilter, wie er für wenig Geld im Baumarkt oder im Zoofachmarkt erhältlich ist, sollte auf keinen Fall verwendet werden, da hier die Leistung nicht ausreicht.
Der Filter sollte die gesamte Wassermenge des Koiteichs in ein bis zwei Stunden filtern. Das bedeutet, dass für einen Koiteich mit 20.000 Litern Wasser eine Pumpleistung von 10.000-20.000 Litern pro Stunde gewählt werden sollte. Wenn der Fischbesatz im Teich hoch ist, sollte stets die Obergrenze dieses Bereichs gewählt werden.

Welche Größe des Teichfilters ist sinnvoll?

Bei der Größe des Teichfilters muss neben der Teichgröße auch die Zahl der darin enthaltenen Fische beachtet werden. Für eine gesunde Haltung der Tiere wird empfohlen, für jeden Fisch tausend Liter Wasser bereitzuhalten. Ist dies aus Platzgründen nicht möglich oder wird ein höherer Besatz an Fischen gewünscht, ist der Teichfilter entsprechend groß zu wählen, damit die Keimbelastung für die Tiere auf ein vergleichbares Maß sinkt. Dabei muss aber zusätzlich beachtet werden, dass neben der niedrigen Keimbelastung auch die Bewegungsfreiheit der Tiere durch genügend Wasser sichergestellt werden muss.

Moderne Teichfilteranlagen können über Sensoren verfügen, die auf die Ammoniak-, Nitrit- und pH-Werte des Wassers achten. Bei einer Abweichung, die für die Fische ungesund wäre, kann entweder ein Alarm erfolgen oder durch Zugabe entsprechender Mittel automatisch wieder ein gesunder Lebensraum für die Tiere hergestellt werden. Auf diese Weise kann eine gute Filtertechnik mit dazu beitragen, dass der Koi ein hohes Lebensalter erreicht.

Teichfilter: Filterstufen im Detail

Die erste Filterstufe beim Teichfilter sollte durch eine Schicht groben Kies die Verschmutzungen aus dem Wasser filtern. Weitere Stufen aus feinerem Sand säubern das Wasser auch von kleineren Schmutzpartikeln. Sichtbare Algen werden schließlich von einem Schwamm im Teichfilter zurückgehalten. In der nächsten Filterstufe kann eine UV-Lampe schließlich Mikroben abtöten, sodass das Algenwachstum zusätzlich verringert wird. Zudem kann es ratsam sein, das Wasser über einen Bachlauf in den Teich zurückzuleiten: Auf diese Weise kann das Wasser Sauerstoff aufnehmen. Bei individuellen Fragen rund um Filter für Ihren Koi-Teich beraten wir Sie jederzeit.

Eine zusätzliche Qualitätsverbesserung des Wassers erreicht man mit einer Filterstufe aus Aktivkohle. Dieses Material besitzt durch seine poröse Struktur eine Oberfläche von über 1000 m² pro Gramm. In dieser schwammartigen Struktur können gelöste Schadstoffe, die mit dem Regen in den Teich gespült wurden, durch die Kraft der Aktivkohle herausgefiltert werden.

Wenn der Teichfilter über eine Stufe verfügt, die mit Hilfe der Flockung das Wasser reinigen soll, ist auf die korrekte Reihenfolge der Filterstufen zu achten. Zuerst muss das entsprechende Mittel dem Wasser zugefügt werden, damit die Schadstoffe ausflocken können. Dann sind die Kiesfilter in der Lage, diese aufzuhalten. Zuletzt sollte die Aktivkohle in den Teichfilter eingesetzt werden, um eventuelle Rückstände des Flockungsmittels zurückzuhalten. Zwar werden hier ausschließlich Flockungsmittel eingesetzt, die den Tieren nicht schaden, doch eine Ausflockung der Schadstoffe im Teich selbst würde zu einer unerwünschten Trübung des Wassers führen.

Eine gezielt ausgestellte Empfehlung für den Fischteich sollte das jeweilige Flockungsmittel aufweisen. Einige Stoffe, wie zum Beispiel die keimtötende Kalkmilch, lassen sich nicht rückstandsfrei wieder aus dem Wasser entfernen, weshalb sie im Teichfilter eines Gartenteiches nicht eingesetzt werden sollte.

Häufige Filterarten


Oftmals werden die mechanischen und die biologischen Teichfilter getrennt angelegt und hintereinander geschaltet. Manche Komplettfilter, die im Fachhandel erhältlich sind, übernehmen jedoch bereits beide Funktionen. Häufige mechanische Filter sind Vlies- und Trommelfilter. Der Vliesfilter leitet das Wasser über ein Vlies, das die Schwebstoffe herausfiltert. Der Trommelfilter verwendet dazu ein sich selbst reinigendes Sieb.
Biologische Filter sind etwa der Mehrkammernfilter und der Rieselfilter. Dieser Mehrkammernfilter verfügt über mehrere Kammern, durch die das Wasser geleitet wird. In jeder Kammer werden unterschiedliche Filtermaterialien angebracht, die sich gegenseitig ergänzen.
Der Rieselfilter hingegen leitet das Wasser über eine Lochplatte in Tropfenform auf das Filtermaterial. Durch die Schwerkraft wird das Wasser nach unten zum Ausfluss geleitet. Das Filtermaterial des Rieselfilters sorgt für die biologische Reinigung, da es Bakterienkulturen gute Lebensbedingungen bietet.
Damit das Wasser im Teich eine gleichbleibend hohe Qualität aufweist, empfiehlt sich ein hochwertiger Teichfilter. Es gibt verschiedene Filter-Systeme, um das Wasser zu reinigen. Für das Wohlbefinden der Koi ist eine Kombination aus den verschiedenen Systemen anzuraten. Um eine optimale Filterlösung für Ihren Koiteich zusammenzustellen, steht Ihnen das Team der Koinet GmbH gerne zur Seite.