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Kescher

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Ob Teich oder Becken in der Innenhälterung - ein Kescher ist ein unerlässliches Hilfsmittel bei der Haltung von Koi. Als solcher muss er allerdings hohen Ansprüchen gerecht werden, um bei den wertvollen und empfindlichen Fischen keine Verletzungen hervorzurufen. Bei der Auswahl sollte daher auf einige Faktoren und die Eignung im individuellen Fall geachtet werden. Bei Fragen zu unserem Kescher-Sortiment können Sie das fachkundige Team von Koinet gerne kontaktieren.

Koi fangen: Besonderheiten und Schwierigkeiten

Muss ein Koi gefangen werden, um medizinisch behandelt oder zur Überwinterung in die Innenhälterung verbracht zu werden, ist dies ein schwieriges Unterfangen. Gerade bei größeren Koi erschweren allein Gewicht und Körperlänge das behutsame Fangen und den sicheren Transport. Für den Kescher ergeben sich damit zum einen besondere Ansprüche an die Größe und Belastbarkeit. Der Halter benötigt wiederum ausreichend Armkraft und Ausdauer, um große Kescher mit einem hochwertigen und robusten Stiel gezielt zu bewegen. Das Keschernetz sollte daher gut durchlässig sein und einfach durch das Wasser gleiten. Hinzukommt, dass der Fang für die Koi selbst eine starke Belastung darstellt. Bei einer unvorsichtigen Jagd durch den Teich werden die Koikarpfen immens gestresst. Bei einem zu kleinen oder zu engem Kescher kann sich der Koi durch Drehen und Winden verletzen. Ist das Netz hingegen zu groß und das Gewebe zu grob oder hart, kann es zu Verdrehungen des Koi im Kescher kommen. Auch ein Festhängen der Flossen kann auftreten, was wiederum schwere Verletzungen hervorrufen könnte und selbst ohne direkte Schäden zu einer aufwendigen Befreiung und damit zu einer erhöhten Stressbelastung führt. Eben diese Stressbelastung kann in einem Schockzustand und damit sogar im Tod des Koi enden. Der Kescher beziehungsweise das Keschernetz ist daher unbedingt passend in Größe und Form auszuwählen. Bewährt haben sich hierbei vor allem Japankescher und Umsetzschläuche sowie flache Kescher.

Der Umsetzschlauch

Soll ein Koi möglichst schonend umgesetzt werden, ist ein Umsetzschlauch die ideale Wahl. Der lange und schmale Schlauch ist an beiden Enden offen. Ist der Koi in den Eingang geschwommen, kann das hintere Ende mit der Hand zugehalten werden. Im Zielbecken wird das Ende wieder geöffnet und der Koikarpfen kann direkt herausschwimmen ohne sich zu drehen. Hierdurch werden Stress und Verletzungsrisiken reduziert. Um Schäden an der Schleimhaut zu verhindern und den Stressfaktor weiterhin zu verringern, sollten wasserdichte Umsetzschläuche gewählt werden.

Traditionelle Japankescher

Traditionelle Japankescher sind rund oder halbrund, zeichnen sich durch einen geringen Wasserwiderstand und eine hochwertige Verarbeitung von Netz und Stiel aus. Hierdurch erlauben sie das schonende und vergleichsweise schnelle Fangen der Koi und können angepasst an Becken oder Teich ausgewählt werden. So sind die halbrunden Formen ideal für Becken mit ebenem Boden, da der Kescher abschließend über den Untergrund gezogen werden kann. Japanische Kescher mit Kantenschutz sind zudem langlebiger und verhindern nicht nur Schäden am Netz, sondern hierdurch auch Verletzungen der Fische. Zudem können die Japankescher nicht nur für das Fangen der Koi verwendet werden, sondern eignen sich je nach Ausführung auch als Laubkescher.

Laubkescher

In Teichen, aber auch bei einer rundum begrünten Innenhälterung kommt es unweigerlich zu einfallendem Laub, anderen Pflanzenteilen und weiteren groben Verschmutzungen, welche die Wasserqualität negativ beeinflussen können. Zudem stören diese die Optik. Um sie zu entfernen, empfiehlt sich der Einsatz eines Laubkeschers. Diese Art der Kescher ist sehr flach gehalten, wodurch das Abschöpfen der oberflächlichen Verunreinigungen vereinfacht ist. Auch das anschließende Leeren des Keschers ist durch das flache Netz erleichtert, kann durch Ausschütten und Abklopfen erfolgen. Zudem können die flachen Kescher zum gezielten Lotsen der Koi, beispielsweise in einen Umsetzschlauch oder ein eingelassenes Laichbecken, verwendet werden.