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Für die Koi-Gesundheit können Koi-Besitzer vieles tun. Grundvoraussetzung ist eine artgerechte Haltung. Darüber hinaus ist eine Kenntnis der wichtigsten Koi-Krankheiten die Voraussetzung dafür, eine entsprechende Koi-Behandlung einzuleiten. Manchmal reicht eine Korrektur der Lebensbedingungen aus, während in anderen Fällen gezielte Maßnahmen zur Heilung getroffen oder Koi-Medikamente eingesetzt werden müssen.

Gesundheit: Leitsymptome der wichtigsten Krankheitsbilder bei Koi

Die Koi-Gesundheit kann durch unterschiedliche Krankheiten beeinträchtigt werden. Mögliche Krankheitsbilder sind Atemnot, Kollabieren, ein apathisches Verhalten, die Verweigerung von Futter oder Appetitlosigkeit. Deutlicher sichtbar ist eine Veränderung der Gesundheit, wenn sich der Kot oder das Hautbild verändern oder wenn Defekte an den Flossen eines Koi auftreten. Auch Trübungen der Haut und der Augen sowie Augenerkrankungen sind deutliche Anzeichen für eine verminderte Gesundheit bei Koi. Eine aufgeblähter Bauch, ein am Boden liegendes Tier und zentralnervöse Störungen sind ebenfalls deutliche Zeichen, dass mit der Koi-Gesundheit etwas nicht stimmt.

Beeinträchtigung der Gesundheit: Atemnot

Die Koi-Gesundheit kann durch Atemnot beeinträchtigt sein. Verantwortlich für die Atemnot können Sauerstoffmangel ebenso wie Parasiten, Bakterien, Viren, Pilze und Vergiftungen sein. Insbesondere Vergiftungen sind eine große Gefahr für den Koi. Sie können unter anderem durch Ammoniak ausgelöst werden.

Kollabieren von Koi-Karpfen

Das Kollabieren eines Koi ist leicht zu erkennen. Das Tier liegt entweder auf dem Teichboden oder schwimmt mit dem Bauch nach oben an der Teichoberfläche. Ohne eine geeignete Behandlung der Koi zur Wiederherstellung der Gesundheit kann das Tier sterben. Ursache für das Kollabieren ist häufig Sauerstoffmangel.

Koi-Gesundheit: Apathie

Ein apathischer Koi wirkt teilnahmslos. Seine schlechte Koi-Gesundheit zeigt sich meist durch einen nach unten geneigten Kopf. Dann hält er sich bevorzugt an flachen Stellen auf. Oftmals wird die Koi-Gesundheit durch eine massive Infektion mit Bakterien oder Parasiten geschwächt. Auch Altersschwäche, Viruserkrankungen und Sauerstoffmangel können für die Apathie verantwortlich sein.

Futterverweigerung und Appetitlosigkeit

Eine geschwächte Koi-Gesundheit zeigt sich auch durch Appetitlosigkeit und eine verweigerte Nahrungsaufnahme. Verantwortlich können physiologische und pathologische Gründe sein, zum Beispiel ein Fremdkörper oder ein Zahnwechsel.

Kotveränderungen bei Koi

Deutlich sichtbar ist eine veränderte Koi-Gesundheit durch Veränderungen des Kots. Dahinter stecken häufig Parasiten oder ungeeignetes beziehungsweise verdorbenes Futter.

Hautveränderungen & Defekte an den Flossen

Defekte an den Flossen können verletzungsbedingt auftreten. Häufig basiert die durch Hautveränderungen und Defekte veränderte Koi-Gesundheit auf Pilzen, Bakterien, Viren oder Parasiten. Auch die Karpfenlaus, Ankerwürmer, der Fischegel und auch Sonnenbrand können die Koi-Gesundheit gefährden.

Trübungen an Haut und Augen

Trübungen an Haut und Augen können ganz unterschiedliche Ursachen und massive Auswirkungen auf die Koi-Gesundheit haben. Verursacht werden sie durch Viren, Bakterien, Parasiten, Einzeller und Hautwürmer, durch die es häufig zu einer Verschleimung kommt.

Augenerkrankungen

Die Koi-Gesundheit kann auch durch Augenerkrankungen gestört sein. Allerdings treten sie nicht allzu häufig auf. Es kann sich um angeborene Augenerkrankungen handeln, aber auch um Verletzungen, Parasiten, Bakterien und Pilze.

Beeinträchtigung der Gesundheit durch Umfangsvermehrung

Deutlich sichtbar ist eine Vermehrung des Umfangs eines Koi. Nicht immer muss ein Tumor dahinter stecken. Häufig handelt es sich um eine vermehrte Laichbildung, die auftritt, wenn Tiere aufgrund der Teichverhältnisse nicht ablaichen können. Manche im Umfang veränderte Koi leiden unter der Bauchwassersucht, die ansteckend oder nicht ansteckend sein kann.

Gesundheit von Koi: Heutige Diagnosemöglichkeiten

Heutzutage stehen verschiedene Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung, um die Koi-Gesundheit zu überprüfen. Dazu gehören bakteriologische Untersuchungen ebenso wie virologische Untersuchungen, durch die Viren und Bakterien eindeutig klassifiziert werden können. Das gilt zum Beispiel für Leitsymptome wie Entzündungen der Haut, für die Bauchwassersucht oder für eine allgemeine Schwäche eines Koi, die Hinweise sind für eine Beeinträchtigung der Koi-Gesundheit durch Bakterien.

Auch verschiedene Viruserkrankungen können die Koi-Gesundheit beeinträchtigen. Dazu gehören die Koi-Herpesvirusinfektion, die Karpfen-Pockeninfektion und die Frühlingsvirämie der Karpfen. Weitere Erkenntnisse können das Abtasten ebenso wie der Einsatz moderner Technik bringen, die Aufschluss über die Koi-Gesundheit geben kann. Das gilt für die Ultraschalluntersuchung ebenso wie für den Einsatz der Röntgentechnik oder für eine Blutuntersuchung.

Die Behandlung von Koi

Die Behandlung ist abhängig davon, in welcher Weise die Gesundheit der Tiere beeinträchtigt ist. Für die Behandlung stehen operative Maßnahmen zur Verfügung, die äußerlich oder auch innerlich durchgeführt werden. Die Behandlung kann jedoch auch auf Homöopathie basieren, bei der klassische Medikamente für Koi durch homöopathische Präparate ersetzt werden. Bei Wunden hilft oft eine örtliche Desinfektion einer Wunde, während bei manchen Erkrankungen die Behandlung der Fische auf Antibiotika basiert. Manchmal reicht es für die Behandlung und für die Verbesserung der Gesundheit aus, die Lebensbedingungen der Koi zu verändern und zu optimieren.

Badebehandlungen

Verschiedene Erkrankungen können durch Kurz- oder Dauerbäder behandelt werden. Der Vorteil dieser Behandlungsart ist die gezielte Versorgung einzelner Tiere oder auch die Dauerbehandlung aller betroffenen Tiere. Es gibt verschiedene Heilmittel, die bei Badebehandlungen eingesetzt werden. Verwendet werden unter anderem Salze, Antibiotika und Mineralstoffe. Ein leichtfertiger Einsatz dieser Präparate sollte allerdings vermieden werden, da sie bei nicht sachgemäßer Anwendung die Gesundheit beeinträchtigen und zum Tod der Tiere führen können.

Örtliche Desinfektion einer Wunde

Es sind vor allem gesundheitlich beeinträchtigte Tiere, die von bakteriellen Infektionen bedroht sind, die auf den gesamten Körper übergreifen können. Für die Behandlung kommen eine Desinfektion sowie eine Wundbehandlung in Betracht. Geeignete Mittel sind Desinfektionssprays ebenso wie Propolispräparate oder Aloe Vera. Bei tiefergehenden Wunden eignen sich Salben oder Pasten für die Behandlung, um die Wunde abzudecken.

Antibiotische Behandlung

Die Behandlung von Koi mit Antibiotika kann dann sinnvoll sein, wenn Bakterien durch die den gesamten Körper des Koi schützende Schleimschicht in das Körperinnere gelangen. Antibiotika hemmen oder töten die Bakterien ab, sodass die Gesundheit wieder hergestellt wird. Die Gabe von Antibiotika gehört jedoch in die Hände eines Tierarztes. Ein wichtiger Grund ist, dass es verschiedene Antibiotika für unterschiedliche Bakterienarten gibt. Nur durch eine vorherige Untersuchung ist es möglich, das Bakterium zu identifizieren und eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.

Äußere und innere Operationen

Manchmal sind Operationen nicht zu umgehen, um das Wohlergehen wieder herzustellen. Für die operative Koi-Behandlung wird eine Vollnarkose durchgeführt, um dem Tier Stress und Schmerzen zu ersparen. Möglich ist das mit einem Betäubungsbad. Durch die operative Koi-Behandlung werden beispielsweise Tumore entfernt, eingerissene Flossen genäht oder Kieferfehlstellungen behoben.

Koi-Behandlung: Notfallversorgung

Als Koi-Besitzer ist es wichtig, für Notfälle gewappnet zu sein. Einer der schlimmsten Notfälle ist der Ausfall der Filteranlage oder der Belüftung beispielsweise durch Stromausfall. Diese Situation gefährdet nicht nur die Koi-Gesundheit, sondern kann lebensbedrohlich für den gesamten Tierbestand werden. Auf diese Situation müssen Koi-Besitzer vorbereitet sein.

Ideal ist eine Notstromanlage. Wer keine besitzt, kann den Koi Teich notdürftig mit einem Schlauch über die Trinkwasserleitung belüften, dessen Strahl in hohem Bogen auf den Teich prasselt. Einzelne Tiere können auch über einen Sprudelstein mit Sauerstoff versorgt werden. Ohnehin sollten für die Behandlung von Koi Membranpumpen mit Sprudelstein vorhanden sein.

Um die Gesundheit der Tiere zu erhalten, ist auch eine Zwischenlagerung in mit Sauerstoff gefüllten Koi-Beuteln möglich. Für die Notfallversorgung sollten mehrere Koi-Tüten unterschiedlicher Größe zur Verfügung stehen sowie eine Sauerstoffflasche. Diese Zwischenlagerung erhält die Koi-Gesundheit und schafft einige Stunden Zeit, in denen die Anlage repariert werden kann beziehungsweise muss.

Medikamente parat halten: Die Koi-Apotheke

Für Koi-Besitzer ist es wichtig, bestimmte Medikamente in einer Art Apotheke jederzeit parat zu haben. Koi-Medikamente leisten dann eine wertvolle Hilfe, wenn die Zeit drängt und der gewohnte Tierarzt aufgrund eines Feiertages oder am Wochenende nicht erreichbar ist. Für solche Situationen ist es sinnvoll, einige Medikamente für die Koi-Behandlung vorrätig zu halten.

Diese Medikamente können für eine Erstversorgung sinnvoll sein: Sinnvoll für die Koi-Behandlung von kleinen entzündeten Stellen ist ein Spray oder eine Lösung zur lokalen Desinfektion. Wichtige Medikamente sind auch eine Wundsalbe sowie Mittel gegen Parasiten. Eine Pinzette mit Zähnchen hilft, zerstörte Schuppen zu entfernen.

Um das Tier während der Koi-Behandlung ruhig zu stellen, gibt es unter anderem Nelkenöl und chemische Substanzen. Allerdings sind diese Präparate mit allergrößter Vorsicht zu genießen, da sie bei einer Überdosierung zum Tod eines Tieres führen können. Koi-Medikamente zur Ruhigstellung gehören deshalb in die Hände von Fachleuten.

Erhältlich sind spezielle Medikamente für Koi beim Tierarzt, in unserem Koinet Onlineshop, in Garten- und Teichmärkten und bei Fachhändlern. Die Medikamente sollten nicht lange gelagert werden. Sie zersetzen sich nach und nach, insbesondere, wenn sie Licht und schwankenden Temperaturen ausgesetzt sind.

Werden die Medikamente falsch oder zu lange gelagert, können sie für Koi giftig werden. Das gilt zum Beispiel für Mittel wie Formalin. Grundsätzlich sollten Medikamente nur im Notfall eingesetzt werden. Der Behandlung durch einen Facharzt ist in jedem Fall der Vorzug zu geben, da der Ausführung eine sorgfältige Diagnose vorausgeht, durch die ein gezielter Einsatz der Medikamente möglich ist.