
Suchen wir nicht alle einen ruhigen Ausgleich zum Alltagsstress? Einfach einmal über mehrere Stunden abschalten und all die Dinge für einen Augenblick vergessen, die geschehen sind! Eine Therapie am Koi-Teich? Ja!
Oftmals werden wir gefragt warum und weshalb Menschen viel Geld für einen Koi-Teich ausgeben. Unsere Antwort: Der Koi-Teich ist die Oase der mentalen Entspannung inkl. einer Lebensverlängerung. Warum Lebensverlängerung? Jeder weiß, Stress macht krank! Am Koi-Teich können wir Stress abbauen, die innerliche Ruhe finden und somit gesünder leben! Koi-Teich-Besitzer wissen diese Lebensqualität zu schätzen!
Man setzt sich an den Teich, beginnt seine Koi zu beobachten und taucht mental in die faszinierende, bunte Unterwasserwelt ein. Höhepunkt am Teich ist die Fütterung! Dabei gibt es unterschiedliche Verhaltensmuster der Tiere. Die Einen stürzen sich stürmisch, ja sogar hektisch auf das Futter, hingegen andere lassen es gemächlich, aber zielstrebig angehen. Und dann gibt es noch die, die aus der Hand gefüttert werden möchten. Es sind unsere Lieblinge im Teich und gleichzeitig ein wichtiger Teil unserer Entspannungstherapie. Der Züchter Ippinya, den wir erstmals 2007 nach Europa gebracht haben, versteht es, wie kaum ein anderer, ständig außergewöhnliche Koi hervor zu bringen. Seine bekannteste Blutlinie ist der Koyo, was so viel bedeutet wie gelbes Blatt (zurückzuführen auf die Färbung der Tiere). Vorbehaltlos lassen sich die Koyo streicheln, anfassen und suchen den Kontakt zum Menschen. Es ist ein besondere Charme, der von diesen Tieren ausgeht.
Eine weitere Entwicklung des Züchters Ippinya sind „Tenorigoi“, was so viel bedeutet wie „auf die Hand“! Dabei handelt es sich nicht nur ausschließlich um Koyo, sondern auch um Kawarigoi (veränderbar), die vom Verhaltensmuster ebenfalls keine Berührungsängste gegenüber dem Menschen kennen. Die Frau des Züchters „Yumi“ beschäftigt sich täglich mehrere Stunden mit diesen Fischen, was dazu führt, dass sich man sie aus dem Wasser heben kann zu füttern. Wie daraus unschwer zu erkennen ist, ist diese Varietät durch die Vertrautheit zum Menschen prädestiniert dafür, als Therapiefische eingesetzt zu werden.
Seit vielen Jahren ist die so genannte Delphin-Therapie bereits erfolgreich im Einsatz. Sie so helfen, Ängste und Verkrampfungen fallen zu lassen. Die Ruhe und Kraft, diese Tiere, verbunden mit einer Verspieltheit und Zutraulichkeit der besonderen Art, ausstrahlen, soll den positiven Therapie-Effekt hervorrufen.
Vielleicht gibt es in naher Zukunft den „Tenorigoi“ in diversen Kliniken als „Koi-Therapie“, für Patienten die sich keine Delphin-Reise leisten. Wir hätten die richtigen Koi dafür.
